Eckdaten

BS hat seit ihrer ersten Ausstellung im Jahre 1965 ihr Werk in regelmässigen Abständen in der Öffentlichkeit gezeigt, hauptsächlich in Einzel-, aber auch in (mehrheitlich jurierten) Gruppenausstellungen im In- wie im Ausland. Angesichts des nachfolgend angedeuteten Umfangs ihres Schaffens stellten diese Ausstellungen jedoch stets nur einen kleinen Ausschnitt des sich anhäufenden Werks dar; gewisse Werkgruppen und Objekte sind überhaupt nie präsentiert worden. Dieses Werk besteht heute gemäss den (zur Zeit systematisch erschlossenen) Werkverzeichnissen im wesentlichen aus folgenden Teilen:

Das Werk
Malerei
  • Öl auf Leinwand (Format 50x35 cm bis 150x120 cm)
  • Acryl auf Leinwand (Format 60x40 cm bis 350x200 cm)
  • Öl auf Papier (Format 30x20 cm bis 180x150 cm)
  • Aquarelle (Format 13x9 cm bis 60x50 cm)- Zeichnungen (Format 13x9 cm bis 180x150 cm)- Mischtechnik (Format 13x9 cm bis 110x85 cm)
  • Verschiedenes: Zyklus "Allegorie" (4 Tafeln 220x195 cm im Gemeindezentrum Mönchaltorf/ZH); Installation "Menschen" in der Gemeindebibliothek Pfäffikon/ZH; Installation "Frauenräume" im Kunsthaus Zürich).
Dreidimensionales Schaffen
  • Holzskulpturen (Format 10x10x10cm bis 70x20x100cm)
  • Specksteinfiguren (Format 5x2x4 cm bis 30x4x25 cm)
  • Metall (bis 100 cm Höhe)
  • Keramik
  • Puppen
Verschiedene Schaffensbereiche
  • selbst gebundene, geschriebene und gemalte Bücher
  • übermalte Bücher
  • Skizzenbücher
  • "Ikonen"/"Hinterglasobjekte"
  • Kinderbücher (herausgekommen u.a. beim Artemis Verlag, beim Nord Süd-Verlag, beim Lehrmittel-Verlag Kanton Zürich, beim Kaufmann-Verlag, Lahr/D)
  • "Prosa" (Kindheitsgeschichte "am liebsten barfuss" (publiziert anfangs 2007 im Torre-Verlag, Feuerthalen), Jugendbuch "Maura", verschiedene Kurzgeschichten, alle nicht publiziert) usw.

Werke von BS sind angekauft worden von der Schweizerischen Nationalbank, von den Kantonen Bern, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, von den Städten Baden, Lugano, Uster, Winterthur, Zürich, von den Gemeinden Mönchaltorf (Auftrag), Pfäffikon (Wettbewerb), von Spitälern (Kantonsspital Schaffhausen, Universitätsspital Zürich, Zentrumsspital Bülach), viele befinden sich auch in Sammlungen von Privaten.
 

Erschliessung

Das eigentliche Werk BS ist grösstenteils unbekannt. Es ist auch praktisch "autochthon" entstanden. BS hat sich den verschiedenen Kunstrichtungen und Stilen des letzten Jahrhunderts malend und zeichnend angenähert, hat sie sich sozusagen "angeeignet". Sie fängt alles, was ihr begegnet, auf im Netz ihrer Fantasie. Alles wird – vielfach nicht gewollt – zum Ausdruck ihres Denkens und Handelns, ihres Lebens. Sie atmet, weil sie schafft; sie schafft, weil sie atmet.... oder – wie sie es einmal im Tagebuch geschrieben hat – "meinem Dasein begegnen, indem ich male...".Es hängt wohl mit dem ihr eigenen, absoluten Anspruch an sich und an das Werk zusammen, dass die Künstlerin primär "nach innen" gehorcht und nicht den "Weg nach aussen" gesucht hat. Oder anders gesagt: sie hat sich weder "verkaufen" können noch verkaufen wollen. So ist mit den Jahren, ja Jahrzehnten ein grosses, beinahe unübersichtliches Werk entstanden, das jetzt zu erschliessen ist.

Beatrix Schären Feuerthalen (CH) und Canova/Oira (I) <info@beatrixschaeren.ch>